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"Was wäre, wenn ..."
Ergänzend zur Fotoausstellung "Was wäre, wenn ..." ist im Januar 2013 der begleitende, gleichnamige Bildband erschienen.
Der Inhalt: Das Atomkraftwerk Brokdorf an der Unterelbe scheint beim Atomausstieg ebenso wie acht weitere schlichtweg vergessen worden zu sein. Darum fordern Atomkraftgegner: Das Ding muss weg. Jetzt. Und nicht erst Ende 2021. Denn bei einem Unfall würden riesige Flächen im dicht besiedelten Europa radioaktiv verseucht und für Millionen Menschen dauerhaft unbewohnbar. Wesentlich umfangreicher noch als die evakuierten Sperrzonen von Tschernobyl und Fukushima.
Was dies bedeuten würde, davon erzählt dieser Bildband. Den Fotos aus Tschernobyl stehen jeweils vergleichbare Momente aus unserem Alltagsleben in Norddeutschland gegenüber: dem verwaisten Riesenrad in Pripyat das voll besetzte Riesenrad auf dem Hamburger Dom, einer verlassenen Sporthalle in Pripyat die tobende Sparkassen-Arena bei einem Heimspiel des THW Kiel, und, und, und.
Diese Bilder aus Brokdorf, Norddeutschland und Tschernobyl sollen die Augen dafür öffnen, welche dauerhaften Auswirkungen ein schwerer Atomunfall in Brokdorf auf Norddeutschland und darüber hinaus hätte. Hinter allen Bildern steht die Frage „Was wäre, wenn ...“
"Was wäre, wenn ... -
70 fotografische Gegenüberstellungen zur Atomkraft",
Fotografien von Alexander Neureuter,
Texte von Silke Freitag, Jochen Stay und Alexander Neureuter,
84 Seiten, 72 Farbfotos, Hardcover,
ISBN 978-3-9815677-0-0,
€ 15,00
Erhältlich über den Buchhandel oder schnell und bequem per Online-Bestellung direkt bei .ausgestrahlt.
"So lang's noch nicht zu spät ist ..."
Im Jahr 2012 standen im oberirdischen Atommüll-Zwischenlager in Gorleben 113 CASTOR-Behälter, von denen jeder ein radioaktives Inventar von 20% der in Tschernobyl freigesetzten Strahlung enthält. Im Inneren dieser 114 Tonnen schweren Sphärogussbehälter wüten alles versprödende Neutronenschauer und Temperaturen von bis zu 400º C.
Wie würde es wohl aussehen, wenn innerhalb der 30 Jahre Standzeit ein CASTOR-Behälter undicht würde, es zu massiver Strahlenfreisetzung käme und das Wendland Hals über Kopf evakuiert werden müsste? Wenn der Mensch überstürzt aus seinem Lebensraum fliehen und seine Kultur, Geschichte, Hoffnungen und Träume zurücklassen müsste?
Der Foto-Journalist Alexander Neureuter setzt sich mit diesem „Restrisiko“ auseinander, indem er zwei Extreme gegenüberstellt: auf der einen Seite die farbenfrohe, anrührende Schönheit des Wendlands, auf der anderen Seite die graue, lebensfeindliche Strahlenwüste von Tschernobyl. So lang's noch nicht zu spät ist...
"So lang's noch nicht zu spät ist ... -
60 Ansichten aus dem Wendland und aus Tschernobyl",
Fotografien und Texte von Alexander Neureuter,
54 Seiten, 60 Farbfotos, broschiert
Einige Restexemplare sind noch auf Anfrage erhältlich.
"Die 5. Jahreszeit"
Wie ein wiederkehrender, allerdings allseits ungeliebter Feiertag bringen der CASTOR-Transport, die rührigen Atomkraft-Gegner und natürlich die mehr als 20.000
anrückenden Polizisten das normale Leben im Landkreis Lüchow-Dannenberg zum Stillstand.
Denn wenn der CASTOR kommt, dann gibt es knatternde Polizeihubschrauber statt klappernder Störche, bedrohliche Wasserwerfer statt fröhlicher Radler, gesperrte
Straßen und Bahnlinien statt freier Fahrt und ätzendes Tränengas statt frischer Landluft.
Zehn ausgewählte Bilderpaare erzählen davon, wie die Ereignisse rund um jeden CASTOR-Transport den Lauf der Zeit im Wendland aus den Angeln heben, und geben überraschende Einblicke hinter die Kulissen des alljährlichen Ausnahmezustands.
"Die 5. Jahreszeit",
Fotografien und Texte von Alexander Neureuter,
64 Seiten, 28 Farbfotos, Hardcover
Vergriffen.