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Die nächsten Vortragstermine von "Die wahre Katastrophe ist das Vergessen"

  22. September 2016 (Donnerstag), 17.00 Uhr Greifswald

Universität Greifswald, 
Medizinische Fakultät,
Fleischmannstraße 8
17489 Greifswald

 
  23. Oktober 2016 (Sonntag), 16.00 Uhr Lehrte bei Hannover

Antikriegshaus Sievershausen

Kirchweg 4a

31275 Lehrte/Sievershausen

 
  16. November 2016 (Mittwoch), 19.30 Uhr Ahlen

Volkshochschule Ahlen

CinemAhlen, 

Alter Hof 11,

59227 Ahlen

 
  17. November 2016 (Donnerstag), 19.30 Uhr Hamm

Volkshochschule Hamm, 

Platz der Deutschen Einheit 1,
59065 Hamm

 
  11. November 2016 (Freitag), abends Aachen

Bischöfliche Akademie des Bistums Aachen

Leonhardstraße 18-20

52064 Aachen

 

Atomkraft, Erdgas-Fracking, Braunkohle – das sind die drei Ansatzpunkte der anstehenden und momentan eher nur schleppend verlaufenden Energiewende. 


Was diese Umweltthemen verbindet, ist die ungeheure Langfristigkeit der Umweltfolgen und die Gefahr des Vergessens. 

 

Die Reaktorkatastrophe von Tschernobyl

Die dreifache Kernschmelze von Fukushima

Das undichte Atommüll-Endlager der Asse

Die verschwiegene Kernschmelze im DDR-Atomkraftwerk Lubmin

Die strahlenden Altlasten des Uran-Bergbaus der WISMUT in Thüringen. 

Die radioaktiven Überreste der Uranmunition aus dem Irak-Krieg. 

 

Wir hören kaum noch etwas von diesen nuklearen Katastrophen. 

 

Bedeutet dieses Schweigen der Medien, dass alles nur halb so schlimm war?

 

Erst kürzlich bin ich aus Weißrussland und aus der Ukraine zurückgekehrt und habe dort beobachten müssen, wie die Menschen in diesen immer noch verstrahlten Gebieten 30 Jahre nach dem Tschernobyl-Unfall mit der allgegenwärtigen Radioaktivität in ihrem Alltag leben müssen. 

 

Oder welche fast vergessenen Folgen der DDR-Erdgasförderung bedrohen noch heute Mensch und Umwelt – vor allem, weil das umstrittene Erdgas-Fracking unter dem Namen „Bohrloch-Intensivierung“ in der DDR in großem Stil eingesetzt wurde? 

 

Jahrelang habe ich in Sachsen-Anhalt untersucht, welche langfristigen Auswirkungen (wie z.B. Quecksilber-Kontaminationen) das Erdgas-Fracking für Mensch und Umwelt hat. 

 

Und wie sieht es mit den Auswirkungen des Braunkohle-Tagebaus in der Lausitz aus? Sind Grundwasserabsenkungen, Verockerung und Versauerung von Gewässern, Millionen Tonnen Kohlendioxid und Feinstaub sowie kilogrammweise Schwermetalle und radioaktive Stoffe aus den Kraftwerken wirklich kein Thema mehr? Und sind die Verwüstung ganzer Landstriche, die Umsiedlung kompletter Dörfer und der damit verbundene Heimatverlust wirklich noch notwendig und zeitgemäß? 

 

Seit einem Jahr erlebe ich an meinem neuen Wohnort in der Lausitz als Betroffener aus nächster Nähe die Auswirkungen der Braunkohle-Förderung, denn auch unser Dorf und unser Haus sollen nach dem Willen von Wirtschaft und Politik für einen neuen Braunkohle-Tagebau abgerissen werden. 

 

In meinem neuen Vortrag „Die wahre Katastrophe ist das Vergessen“ nehme ich die Zuhörer mit an diese Orte der stillen und fast vergessenen Katastrophen. Ich gebe tiefe Einblicke in die schmutzigen Hintergründe der Energieerzeugung aus Atom, Braunkohle und Erdgas, berichte über die Motive für diese exemplarischen Fälle von rücksichtsloser Umweltzerstörung, erzähle von den häufig übersehenen Ewigkeitslasten dieser Formen der Energiegewinnung und frage immer wieder: „Müssen wir wirklich alles tun, was wir tun könnten?“

Grenze der Sperrzone von Tschernobyl
Grenze der Sperrzone von Tschernobyl
Quecksilberperlen in einem Erdgas-Förderrohr
Quecksilberperlen in einem Erdgas-Förderrohr
Zerstörter Lebensraum im Braunkohle-Tagebau
Zerstörter Lebensraum im Braunkohle-Tagebau

Luxemburger Tageszeitung "Luxemburger Wort" spricht mit mir über Fukushima


Die Tageszeitung "Luxemburger Wort" ist die größte Tageszeitung der Europa-Stadt Luxemburg und hat mit mir anlässlich des vierten Jahrestags der Atomkatastrophe von Fukushima ein Gespräch über mein Anti-Atom-Engagement und die aktuelle Situation in Fukushima geführt. 

 

Das komplette Gespräch finden Sie in der Rubrik "Medien-Echo". 

Im März kommen die Störche – und die frische LANDLUFT aus dem Wendland

Die LANDLUFT aus dem Wendland weht weiter durch den deutschen Blätterwald: Inzwischen erschien die siebte Ausgabe des Wendland-Magazins "LANDLUFT" bundesweit im Zeitschriftenhandel. 

 

Das neue Heft berichtet u.a. über folgende Themen: 

  • Handfest, trinkfest, sattelfest – Adel im Wendland
  • Himmlisches Wendland – Foto-Essay über die Landschaften des Wendlands 
  • Eine saugute Wohngemeinschaft – neue Formen der Schweinezucht

LANDLUFT lockt nicht mit Schlagzeilen und Sensationen, sondern mit Geschichten, eher poetisch und leise, über authentische Menschen, die in ihrem Lebensraum verwurzelt sind und dort oft Erstaunliches leisten. Unsere Protagonisten sind nicht Dieter Bohlen und Lady Gaga, sondern der Bauer, der noch mit Pferden pflügt, der alte Fischer, dessen Familie schon seit vielen Generationen in der Elbe ihre Netze auslegt oder die fröhlichen Landfrauen, die in den Dörfern rundherum Familienfeste mit köstlichen Torten-Kreationen bestücken. 

 

Neben all diesen Menschen hat auch immer die Natur einen festen Platz in unseren Heften: große Fotostrecken über die schönsten Bauerngärten, die alten Apfelbäume entlang der Chausseen, über die Pferdezucht, über Störche und vieles mehr.

 

Im Wendland wohnen und arbeiten viele preisgekrönte Journalisten, Schriftsteller, Fotografen und andere Künstler, die sich draußen in der Welt einen Namen gemacht haben. Vielleicht sind es die selten gewordene Ursprünglichkeit und die wohltuende Ruhe dieses Fleckchens Erde, die das künstlerische Werk dieser kreativen Köpfe hier so gut gelingen lassen. Und wenn diese Autoren und Fotografen für LANDLUFT über ihre (Wahl-)Heimat – das Wendland – berichten, wird daraus natürlich mehr als ein bloßer Artikel für ein x-beliebiges Magazin. So fasziniert LANDLUFT den Leser mit Essays und Reportagen, die uns unter das Oberflächliche und Offensichtliche führen.

 

In den Bereichen Bildergalerien und Leseproben gibt es mehr Details zu einigen meiner LANDLUFT-Beiträge. Und das neue LANDLUFT-Heft gibt es für 6,- Euro im gut sortierten Zeitschriftenhandel. Wie gehabt von Sylt bis zur Zugspitze. 

In eigener Sache: Es ist schon ungewöhnlich ...

... wenn ein 49 Jahre alter Topf seinen Deckel findet. Aber so ist es mir im Juli 2014 geschehen – auch unter Zeugen vor dem Standesamt. Daher freue ich mich, meine Hochzeit mit Sybille Tetsch anzeigen zu können. 


Sybille stammt aus der Lausitz und arbeitet ähnlich wie ich als Journalistin an Umweltthemen. Mein Herz hat sie nicht nur mit ihrem unwiderstehlichen Charme, ihrem wohltuenden Humor und ihrem scharfen Intellekt erobert – mindestens genauso haben mich ihre praktischen Fähigkeiten wie ihr LKW-Führerschein und ihre Fertigkeiten an der Kettensäge sowie aus alten Zeiten ihre Auszeichnung als verdiente "Jungaktivistin" beeindruckt. Wer kann da schon widerstehen – ich konnte es jedenfalls nicht. 


Bei der Wahl eines gemeinsamen Namens haben wir uns für Sybilles Nachnamen entschieden. Wenn also in Zukunft E-Mails von Alexander Tetsch kommen, so stecke ich dahinter. 

 

Weiterhin sind wir im Oktober 2014 aus dem Wendland in Sybilles Heimat, die Lausitz südlich von Cottbus, umgezogen. Hier verstärken wir den Bürger-Widerstand gegen den Braunkohlen-Tagebau mit Rat und Tat (einen ersten Vorgeschmack gibt es schon unter www.neureuters.de/umwelt/braunkohle) und servieren in unserem Restaurant "Schmeckerlein" seit Mai 2015 Flammkuchen unterm Sternenhimmel.  

 

Mein bisheriges Engagement als kritischer Atom- und Erdgas-Fracking-Gegner sowie als Fotograf für alle Umweltthemen läuft aber ungebrochen weiter. 

Besuchen Sie auch die Internet-Präsenz meiner Frau, der Journalistin und Autorin Sybille Tetsch: www.buchrabensalat.de