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Fernseh-Reportage über die Lausitzer Braunkohle

Der MDR berichtete in seiner Sendung "Kohle, Krise, Schicksalsjahre" über den Lausitzer Tagebau Nochten und die Ungewissheit der Anwohner, ob und wann sie ihre Höfe und Häuser aufgeben müssen. 


Etwas ähnliches steht – wenn sich die Planungen von Vattenfall und der brandenburgischen Landesregierung erfüllen – auch dem Dorf Proschim und unserem Haus bevor. 


Ein sehenswerter Film, der das Thema "Heimatverlust durch die Braunkohle" hervorragend beleuchtet. 


Abrufbar in der MDR-Mediathek.

Luxemburger Tageszeitung "Luxemburger Wort" spricht mit mir über Fukushima


Die Tageszeitung "Luxemburger Wort" ist die größte Tageszeitung der Europa-Stadt Luxemburg und hat mit mir anlässlich des vierten Jahrestags der Atomkatastrophe von Fukushima ein Gespräch über mein Anti-Atom-Engagement und die aktuelle Situation in Fukushima geführt. 

 

Das komplette Gespräch finden Sie in der Rubrik "Medien-Echo". 

Die nächsten Vortragstermine von "Fukushima 360º"

Mittwoch, 15. Juli 2015, 08.00 Uhr

Lüneburg

     Gymnasium Herderschule

     Ochtmisser Kirchsteig 27

     21339 Lüneburg


In eigener Sache: Es ist schon ungewöhnlich ...

... wenn ein 49 Jahre alter Topf seinen Deckel findet. Aber so ist es mir vor kurzem geschehen – inzwischen auch unter Zeugen vor dem Standesamt. Daher freue ich mich, meine Hochzeit mit Sybille Tetsch anzeigen zu können. 


Sybille stammt aus der Lausitz und arbeitet ähnlich wie ich als Journalistin an Umweltthemen. Mein Herz hat sie nicht nur mit ihrem unwiderstehlichen Charme, ihrem wohltuenden Humor und ihrem scharfen Intellekt erobert – mindestens genauso haben mich ihre praktischen Fähigkeiten wie ihr LKW-Führerschein und ihre Fertigkeiten an der Kettensäge sowie aus alten Zeiten ihre Auszeichnung als verdiente "Jungaktivistin" beeindruckt. Wer kann da schon widerstehen – ich konnte es jedenfalls nicht. 


Bei der Wahl eines gemeinsamen Namens haben wir uns für Sybilles Nachnamen entschieden. Wenn also in Zukunft E-Mails von Alexander Tetsch kommen, so stecke ich dahinter. 

 

Weiterhin werden wir im Oktober in Sybilles Heimat, die Lausitz südlich von Cottbus, umziehen. Dort hat Sybille ein kleines Häuschen und wir werden den dortigen Bürger-Widerstand gegen den Braunkohlen-Tagebau mit Rat und Tat verstärken. Einen ersten Vorgeschmack gibt es schon auf meiner Internetseite unter www.neureuters.de/umwelt/braunkohle.  

 

Mein bisheriges Engagement als kritischer Atom- und Erdgas-Fracking-Gegner sowie als Fotograf für alle Umweltthemen wird aber ungebrochen weiterlaufen. 

"Fukushima 360º" als Umweltbuch des Monats ausgezeichnet

Die Deutsche Umweltstiftung hat am 5. Juni 2014 mein aktuelles Fukushima-Buch als Umweltbuch des Monats Juni 2014 prämiert. In der Begründung der Jury heißt es:

 

"Auf 200 Seiten spannt Neureuter einen Bogen von umfassendem Hintergrundwissen zu bewegenden Einzelschicksalen. Berichte über die technischen und politischen Ursachen des GAUs, eine chronologische Auflistung der Ereignisse, sowie Information zu TEPCO und der Atomlobby bieten auch für Uneingeweihte eine spannende Lektüre. Wirklich herausragend sind allerdings die 44 Reportagen, die die tiefgreifenden Veränderungen im Alltag der Menschen von Fukushima zwischen Hoffnung und Resignation zeigen:

 

Da ist die Geschichte von dem Wirtschaftsprofessor aus Osaka, der wegen einer Demonstration über 3 Wochen ohne Anklage eingesperrt wurde. Oder der Zahnarzt, der aus Spendengeldern ein eigenes Messzentrum aufbaute, damit die Bürger von Iwaki ihre Lebensmittel auf Strahlenbelastung untersuchen können. Auch berichtet Neureuter von den „Wegwerf-Arbeitern“ der Sub-Sub-Unternehmen von TEPCO, die ab einem bestimmten Strahlen-Grenzwert ohne Entschädigungsansprüche fristlos entlassen werden. Daneben finden sich auch kleine Erfolgsgeschichten, beispielsweise die Kleingärten der Punkmusiker aus Tokyo, die zusammen mit Flüchtlingen Reisfelder wieder urbar machen und jedes Wochenende zwischen Zechgelagen und Mäharbeiten alle Ideologien und Vorurteile überwinden.

 

Dieses Buch sollte – nicht nur für unsere Politiker – zur Pflichtlektüre werden, um die Frage zu beantworten, ab welchem Punkt die Risiken einer Technologie gesellschaftlich, wirtschaftlich und ethisch untragbar werden."

Im März kommen die Störche – und die frische LANDLUFT aus dem Wendland

Die LANDLUFT aus dem Wendland weht weiter durch den deutschen Blätterwald: Inzwischen erschien die sechste Ausgabe des Wendland-Magazins "LANDLUFT" bundesweit im Zeitschriftenhandel. 

 

Das neue Heft berichtet u.a. über folgende Themen: 

  • Haute Couture im Kornfeld – alte wendische Trachten
  • Oh, du schöner Wald – Foto-Essay über die Wälder des Wendlands 
  • Deutz-Land über alles – über die Leidenschaft für Trecker-Oldies
  • Adel im Wendland – eine neue Serie von Rolf Seelmann-Eggebert

LANDLUFT lockt nicht mit Schlagzeilen und Sensationen, sondern mit Geschichten, eher poetisch und leise, über authentische Menschen, die in ihrem Lebensraum verwurzelt sind und dort oft Erstaunliches leisten. Unsere Protagonisten sind nicht Dieter Bohlen und Lady Gaga, sondern der Bauer, der noch mit Pferden pflügt, der alte Fischer, dessen Familie schon seit vielen Generationen in der Elbe ihre Netze auslegt oder die fröhlichen Landfrauen, die in den Dörfern rundherum Familienfeste mit köstlichen Torten-Kreationen bestücken. 

 

Neben all diesen Menschen hat auch immer die Natur einen festen Platz in unseren Heften: große Fotostrecken über die schönsten Bauerngärten, die alten Apfelbäume entlang der Chausseen, über die Pferdezucht, über Störche und vieles mehr.

 

Im Wendland wohnen und arbeiten viele preisgekrönte Journalisten, Schriftsteller, Fotografen und andere Künstler, die sich draußen in der Welt einen Namen gemacht haben. Vielleicht sind es die selten gewordene Ursprünglichkeit und die wohltuende Ruhe dieses Fleckchens Erde, die das künstlerische Werk dieser kreativen Köpfe hier so gut gelingen lassen. Und wenn diese Autoren und Fotografen für LANDLUFT über ihre (Wahl-)Heimat – das Wendland – berichten, wird daraus natürlich mehr als ein bloßer Artikel für ein x-beliebiges Magazin. So fasziniert LANDLUFT den Leser mit Essays und Reportagen, die uns unter das Oberflächliche und Offensichtliche führen.

 

In den Bereichen Bildergalerien und Leseproben gibt es mehr Details zu einigen meiner LANDLUFT-Beiträge. Und das neue LANDLUFT-Heft gibt es für 6,- Euro im gut sortierten Zeitschriftenhandel. Wie gehabt von Sylt bis zur Zugspitze. 

Besuchen Sie auch die Internet-Präsenz meiner Frau, der Journalistin und Autorin Sybille Tetsch: www.buchrabensalat.de